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Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat die hohe Polizeipräsenz bei den Aktionen der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland" am Wochenende verteidigt. Er habe Auseinandersetzungen zwischen den Rechtspopulisten und Gegendemonstranten wie in Nordrhein-Westfalen verhindern wollen, sagte Henkel am Montag dem rbb. Deshalb sei die Polizei gut vorbereitet gewesen.
Bei den Kundgebungen von insgesamt etwa 70 Islam-Gegnern vor mehreren Berliner Moscheen waren am Wochenende 1.800 Beamte im Einsatz. Die Aktionen der Rechtspopulisten und der mehr als 1000 Gegendemonstranten blieben friedlich.
Henkel dankte in diesem Zusammenhang vor allem den muslimischen Verbänden. In Gesprächen mit der Berliner Polizei hätten sie eine sehr konstruktive und umsichtige Rolle eingenommen. Der Aufruf zum Gewaltverzicht habe Wirkung gezeigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_08/henkel_verteidigt.html