Sie sind hier:
rbbonline | Nachrichten | Politik


Etwa 500 Menschen sind am Samstag in Berlin gegen Mieterhöhungen in der Stadt auf die Straße gegangen.
Der Protestmarsch verlief ohne weitere Zwischenfälle, wie ein Sprecher der Polizei am späten Nachmittag sagte. Ursprünglich waren 1.000 Menschen angemeldet. Startpunkt für die Demonstration war der U-Bahnhof Eberswalder Straße.
Zu der Demonstration hatte ein Zusammenschluss von rund 30 Initiativen und sozialen Einrichtungen aufgerufen. Der Protest richte sich gegen den Ausschluss "weiter Personenkreise von bezahlbarem Wohnraum", teilte das Bündnis mit.
Weitere Demonstration am Sonntag geplant
Eine weitere Demonstration ist am Sonntag auf dem Tempelhofer Feld geplant. Sie richtet sich gegen die Bebauung und Privatisierung des Geländes. "Während sich täglich tausende Menschen an der Einzigartigkeit des Tempelhofer Feldes erfreuen, bereitet der Senat still und leise dessen Zerstörung vor", heißt es in dem Aufruf des Bündnisses "Wir bleiben alle".
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_09/beriln__demonstration.html