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Stolpersteine im Gedenken an die jüdischen Juristen Hugo Schulhof und Adolf Cohen, die den Repressionen des NS-Regimes ausgesetzt waren. (Bild: dpa)

Geschichte

Sieben neue Stolpersteine in Cottbus verlegt

In Cottbus erinnern seit Freitag sieben neue Stolpersteine an Opfer des Nationalsozialismus.

Sie werden vor früheren Wohnorten der Toten im Gehweg eingelassen, teilte Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) mit, die am Freitag persönlich an der Enthüllung teilnahm. Die ersten elf der bislang 63 Stolpersteine in Cottbus wurden 2006 verlegt.

Die neuen Stolpersteine erinnern unter anderem an Jenny Naftaniel und ihren zwölfjährigen Sohn Willy, die 1942 ins Warschauer Ghetto deportiert wurden und vermutlich dort umkamen, und an Gertrud Levy, die wegen der Unterstützung von drei aus Cottbus nach Polen abgeschobenen Frauen verhaftet wurde und sich 1939 im Cottbuser Frauengefängnis das Leben nahm.

Die etwa zehn mal zehn Zentimeter großen Messingplatten zur Erinnerung an NS-Opfer sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Seit 1994 wurden den Angaben zufolge mehr als 35.000 Steine in etwa 650 Städten und Gemeinden in Deutschland sowie anderen europäischen Ländern verlegt.

Patenschaften für die kleinen Denkmäler kosten 120 Euro.

Stand vom 26.10.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 26.10.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir verlegt. [www.stolpersteine.com]

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