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Ehemaliges NS-Konzentrationslager Ravensbrück (Foto: dpa)

Gedenken

Grabweihe in Gedenkstätte Ravensbrück

In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ist am Sonntag ein Grab mit den Überresten unbekannter NS-Opfer geweiht worden.

Bei Bauarbeiten war auf dem Vorhof des Krematoriums ein Aschefeld gefunden worden. Die Überreste stammen von Toten, die vermutlich in den letzten Monaten vor der Befreiung des Konzentrationslagers ums Leben kamen. Kulturstaatssekretär Gorholt betonte, dass auch derjenigen gedacht werde, für die es keine Grabstätte gebe.

An der Zeremonie nahmen die Ravensbrück-Überlebende Esther Bejarano sowie Finanzminister Helmuth Markov (Linke) und Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD) als Vertreter der Landesregierung teil.

Von 1939 bis 1945 waren im KZ Ravensbrück, dem größten deutschen Frauen-Konzentrationslager, 140.000 Frauen und Kinder sowie 20.000 Männer inhaftiert. Zehntausende wurden ermordet.

Stand vom 21.10.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 21.10.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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Informationen zur Geschichte des KZ sowie der mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück [www.ravensbrueck.de]

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