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Berliner Kammergericht (Bild: dpa)

Terrorismus

Mutmaßlicher Taliban-Kämpfer in Berlin vor Gericht

Ein angeklagter mutmaßlicher Taliban-Kämpfer hat in Berlin in einem Geständnis dem Terrorismus abgeschworen. "Gewalt erzeugt Gewalt, das ist eine endlose Spirale", hieß es in einem Protokoll früherer Vernehmungen, das am Mittwoch vor dem Berliner Kammergericht verlesen wurde .

"Ich räume die Vorwürfe ein", hatte der 27-jährige Deutsche, der zum Islam konvertiert ist, erklärt. Das Gericht hatte den Mann bereits vor dem Prozessauftakt am Mittwoch mehrere Tage lang vernommen.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Der 27-Jährige soll sich im Dezember 2009 im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet an einem Angriff auf eine von amerikanischen Soldaten genutzte Militärbasis beteiligt haben.

Diesen Vorwurf bestreitet der Angeklagte jedoch.

Stand vom 31.10.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 31.10.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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