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Die CDU-Politikerin Katherina Reiche hat den Machtkampf um die Direktkandidatur im Bundestagswahlkreis 61 für Potsdam und Umgebung für sich entschieden.
Auf einer Wahlkreisversammlung ihrer Partei in Werder/Havel stimmten am Freitagabend 223 Mitglieder für die 39-Jährige, ihre Gegenkandidatin Saskia Ludwig erhielt 184 Stimmen.
"Sie können von mir eine wertegebundene, zukunftsorientierte und freiheitsliebende Politik erwarten", sagte Reiche den Delegierten. Als Erfolge ihrer bisherigen bundespolitischen Arbeit für ihren Wahlkreis führte sie unter anderem ihren Beitrag für die regionale Infrastruktur und bei der Finanzierung für den Erhalt kunst- und kulturhistorischer Denkmäler an.
Reiche hält seit 14 Jahren ein Bundestagsmandat. Ludwig war überraschend gegen sie angetreten - Anfang September war Ludwig nach innerparteilichem Druck von ihren Ämtern der Landes- und Fraktionsvorsitzenden zurückgetreten.
Vor dem Wahlgang hatten sich beide Frauen gute Chancen ausgerechnet. Während Reiche die Unterstützung der designierten neuen Parteispitze hatte, konnte Ludwig auf den von ihr geführten Kreisverband Potsdam-Mittelmark bauen. Es ist der landesweit mitgliederstärkste Kreisverband.
Zu der öffentlichen Nominierungsveranstaltung waren etwa 400 Stimmberechtigte der Kreisverbände Potsdam und Potsdam-Mittelmark sowie von Teilen Teltow-Flämings erwartet.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_10/reiche.html