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Der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Schütz, ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 86 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit, wie ein Senatssprecher am Freitag mitteilte.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) würdigte Schütz als einen "eindrucksvollen Menschen und herausragenden Politiker".
"Klaus Schütz war einer der großen Regierenden Bürgermeister Berlins, die diese Stadt geprägt haben", sagte Wowereit. In seiner Amtszeit sei es in der geteilten Stadt überlebenswichtig gewesen, den Menschen Mut zu geben und Perspektiven zu weisen. Schütz habe dies als "aufrechter Sozialdemokrat" getan. Für ihn hätten die Lebensverhältnisse der Berliner immer im Mittelpunkt seines Engagements gestanden.
Der Sozialdemokrat stand von 1967 bis 1977 an der Spitze des Berliner Senats. Er war ein enger Vertrauter von Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) und hatte ihn vor seinem Amt in Berlin als Staatssekretär ins Auswärtige Amt begleitet. Später war er deutscher Botschafter in Israel und Intendant der Deutschen Welle.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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