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In Berlin soll jeder Hartz-IV-Empfänger bald einen persönlichen Betreuer bekommen – einen "Coach“. Das plant Arbeitssenatorin Dilek Kolat, wie sie der "Berliner Morgenpost" (Sonntagsausgabe) sagte.
Man wolle im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit neue Wege gehen und etwa 20.000 Erwerbslose dauerhaft vermitteln, erklärte die SPD-Politikerin. Profitieren solle jeder Arbeitslose, gleich ob er von den Jobcentern betreut wird, einen Ein-Euro-Job hat oder über ein anderes Förderprogramm beschäftigt wird. "Der Coach berät ihn in allen Fragen: Wo finde ich die richtige Qualifizierung, welche Berufe kommen für mich infrage, wo kann ich mich bewerben, wie mache ich das?"
Mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit habe sie sich bereits auf den zentralen Weg verständigt: "Coaching und Qualifizierung". Jeder Betreuer werde dann etwa 40 Erwerbslose begleiten.
Im zu Ende gehenden Jahr hat Kolat das im Landeshaushalt eingeplante Geld von 100 Millionen Euro für die Arbeitsmarktpolitik nicht komplett ausgegeben - rund zehn Millionen Euro blieben ungenutzt, sagte sie der Zeitung.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_12/betreuer_hartz_iv.html