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Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will den Bau kleiner Wohnungen in der Hauptstadt vorantreiben.
"Wir sollten uns in Berlin auf kleine Wohnungen konzentrieren, um den Wohnungsmarkt zu entlasten", sagte Wowereit der "Berliner Morgenpost" (Sonntagausgabe). Studenten müssten in Berlin günstige Wohnungen finden. Dafür könne das Land Berlin beispielsweise Grundstücke preiswert zur Verfügung stellen oder bei der Subventionierung von Mieten für Menschen mit geringem Einkommen helfen. "Es geht darum, dass Mieten bezahlbar bleiben", sagte Wowereit. Einen sozialen Wohnungsbau der 60er- und 70er-Jahre, bei dem vor allem der Investor profitiert habe, werde es aber nicht mehr geben.
Das Land will nach den Worten von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) künftig mindestens 1000 Wohnungen pro Jahr zusätzlich fördern. Das sagte Müller der "Abendschau" des rbb. Der Senat habe in diesem Jahr die Wohnungs- und Mietenpolitik "neu ausgerichtet". Mit einem Fonds solle der Wohnungsbau in besonderen Stadtlagen zusätzlich unterstützt werden.
Zur Höhe der Mieten sagte der Senator, es müsse der Anspruch sein, bei 6 Euro bis 6,50 Euro im Neubau zu liegen. "Das wäre ein großartiger Erfolg, denn normalerweise sind Neubauwohnungen wesentlich teurer." Nach dem Vorbild anderer deutscher Großstädte wie Hamburg, Köln oder München sollten Investoren zudem zu sozialem Wohnungsbau verpflichtet werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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