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Nach ihren drei Goldmedaillen bei den Schwimm-Europameisterschaften hat Britta Steffen ein positives Fazit der kontinentalen Titelkämpfe gezogen. "Ich bin genau im Plan", sagte die Berlinerin. "Ich bin auf jeden Fall total motiviert und glaube, dass ich wieder das Niveau habe, vorne mitzuschwimmen."
Im ungarischen Debrecen hatte Steffen zwei Staffeltitel geholt und das Einzelrennen über 50 Meter Freistil gewonnen. Obwohl sie dabei so schnell schwamm, wie seit der WM 2009 nicht mehr, dämpfte die 28-Jährige die Erwartungen für die Olympischen Spiele in London. "Es wäre jetzt vermessen, irgendwie von Gold zu sprechen", warnte die Doppel-Olympiasiegerin von Peking. "Wenn eine Medaille herauskäme, wäre das der absolute Hammer."
Steffens Hauptkonkurrentin Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden, die wie viele Stars auf die EM-Teilnahme verzichtete, hat Jahresweltbestzeiten von 52,75 sowie von 24,10 Sekunden vorgelegt. Steffen absolvierte in Debrecen die 50 m Freistil in 24,37 Sekunden, auf der doppelten Distanz holte sie in 54,15 Sekunden die Silbermedaille. In der Lagenstaffel über 4x100 Meter überraschte sie allerdings - wenn auch bei fliegendem Wechsel - mit einer 100-Meter-Zeit von 52,74 Sekunden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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