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Die Betreiber des Lausitzrings bei Klettwitz rechnen kurzfristig nicht mit einer deutlichen Ausweitung des Rennkalenders 2013 durch die Insolvenz des Nürburgrings.
Turbulenzen bei Mitbewerbern könnten gewisse Vorteile bedeuten, müssten sich aber nicht zwangsläufig sofort in einem direkten Ergebnis niederschlagen, erklärte am Donnerstag Frank Poensgen, Bereichsleiter Verwaltung der EuroSpeedway Lausitz GmbH. Nach seiner Einschätzung könnte der Eurospeedway "Veranstaltungen problemlos auffangen". Es existierten bereits erste Kontakte in dieser Richtung.
Die Brandenburger CDU-Fraktion sieht durch die Insolvenz des Nürburgrings die Chance, die Formel 1 in die Lausitz zu holen. "Sollte sich herausstellen, dass die Rennen der Formel 1 nicht mehr am Nürburgring stattfinden können, ist der Lausitzring eine gute Alternative", sagte der Verkehrsexperte Rainer Genilke am Donnerstag in Potsdam. Man sollte jetzt "den Fuß in die Tür setzen".
Allerdings kündigte Chefvermarkter Bernie Ecclestone am Donnerstag an, dass er auch in Zukunft mit der Formel 1 auf dem Nürburgring Station machen will. Der Große Preis von Deutschland findet im jährlichen Wechsel in Hockenheim und auf dem Nürburgring statt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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