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Iker Romero rettete die Füchse ins Siebenmeterwerfen.
Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat am Sonntag in Dessau-Roßlau die zehnte Auflage des Champions Cup gewonnen. Die Schützlinge von Dagur Sigurdsson behielten am Sonntag im Endspiel gegen den TBV Lemgo mit 35:33 (16:17, 30:30) nach Siebenmeterwerfen die Oberhand.
Vor 800 Zuschauern in der Anhalt Arena gaben über weite Strecken die Lemgoer den Ton an. Die Ostwestfalen wandelten einen 14:16-Rückstand (26.) in eine 23:20-Führung (40.) um und behaupteten diesen Vorsprung lange Zeit. Die Füchse starteten aber einen packenden Endspurt und Iker Romero verwandelte 36 Sekunden vor dem Abpfiff einen Strafwurf zum 30:30 nach regulärer Spielzeit.
Im Siebenmeterwerfen hatten die Berliner die besseren Nerven. Der Lemgoer Arjan Haenen scheiterte an Füchse-Keeper Petr Stochl. Neben Stochl und Romero hatten Markus Richwien (6) und Bartolomiej Jaszka (6/1) den größten Anteil am Erfolg. Für Lemgo erzielte Timm Schneider (6/3) im Finale die meisten Tore.
Den dritten Platz belegte Vorjahressieger Medwedi Tschechow durch einen 35:29 (16:11)-Erfolg gegen den französischen Erstligisten Saint-Raphael Var. Auf den Plätzen folgten der ThSV Eisenach, Pick Szeged, IFK Kristianstad und der Dessau-Roßlauer HV.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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