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Am vorletzten Tag der Olympischen Spiele haben die deutschen Athleten eine weitere Goldmedaille erkämpft. Die Hockey-Männer mit dem Berliner Martin Häner haben das Finale am Samstag gegen die Niederlande mit 2:1 gewonnen und damit ihren Olympiasieg von Peking 2008 wiederholt.
Zudem gab es Silber durch die Mountainbike-Olympiasiegerin von 2008, Sabine Spitz. Die 40-Jährige aus Murg-Niederdorf musste sich am Samstag lediglich der Französin Julie Bresset geschlagen geben.
Im Turmspringen-Finale hatte Sascha Klein aus Riesa dagegen nur Außenseiterchancen. Er belegte am Samstagabend Platz zehn. Olympia-Neuling Martin Wolfram aus Dresden, der ebenfalls ins Finale gekommen war, landete am Ende auf Rang acht. Wolfram hatte den Vorzug vor dem siebenmaligen Europameister Patrick Hausding (Berlin) erhalten.
Gehen: Höhne verpasst knapp Top-Ten - Seeger wird 19.
Der Berliner Geher André Höhne hat beim letzten Olympia-Start seiner Karriere eine Top-Ten-Platzierung knapp verpasst. Der 34-Jährige kam am Samstag im Lauf über 50 Kilometer nach 3:44:26 Stunden als Elfer ins Ziel. Über die 20 km hatte Höhne Platz 21 belegt. Sportsoldat Christopher Linke (Potsdam) landete bei seiner Olympia-Premiere in 3:49:19 Stunden auf Rang 24.
Die Goldmedaille ging an den zweimaligen Weltmeister Sergej Kirdjapkin, der mit 3:35:59 Stunden olympischen Rekord lief. Silber sicherte sich der Australier Jared Tallent mit einem Rückstand von 54 Sekunden. Bronze holte der Chinese Si Tanfeng.
Bei den Frauen kam Melanie Seeger nach 20 Kilometern als 19. ins Ziel am Buckingham Palace. Die Potsdamerin hatte 5:42 Minuten Rückstand auf Olympiasiegerin Jelena Laschmanowa, die in 1:25:02 Stunden Weltrekord lief. Die deutsche Serienmeisterin Sabine Krantz vom TV Wattenscheid gab bei Kilometer 14 entkräftet auf.
Kajak-Sprinter ohne Chance
Zum Auftakt des vorletzten Wettkampftags hatten die deutschen Kajak-Sprinter die Medaillenränge verpasst. Der Potsdamer Ronald Rauhe und Jonas Ems (Essen) wurden im Zweier-Finale ebenso Letzte wie Rauhe als Solist im Einer-Finale.
Einer-Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel (Potsdam) hatte über die kurze Distanz den Finaleinzug verpasst. Nach seiner Goldmedaille auf der 1000-Meter-Distanz zeigte er sich aber gelassen. "Dass es nicht geklappt hat, ist nicht so schlimm", versicherte Brendel. "Um die Medaillen hätte ich sowieso nicht mitfahren können."
Luckenwalder Ringer Matuhin verpasst Kampf um Bronze
Freistilringer Nick Matuhin hat den Kampf um Olympia-Bronze verpasst. Im Limit bis 120 Kilogramm unterlag der Luckenwalder am Samstag in der Londoner ExCeL-Arena gegen den Iraner Komeil Ghasemi mit 0:2 und schied damit ohne Sieg aus.
Zuvor hatte Matuhin hat trotz seiner 0:6-Auftaktniederlage die Hoffnungsrunde erreicht, da sein Bezwinger, der zweimalige Olympiasieger Artur Taimasow aus Usbekistan, das Finale erreichte.
Fünfkämpfer Köllner enttäuscht auf Rang 26
Der Moderne Fünfkämpfer Stefan Köllner hat den olympischen Wettbewerb am Samstag auf einem enttäuschenden 26. Platz beendet. Nach Fechten, Schwimmen und Reiten lag der Potsdamer bereits auf Rang 26. Beim abschließenden Combined-Wettbewerb aus Laufen und Schießen kam der WM-Vierte nicht mehr weiter nach vorne.
Der Bensheimer Steffen Gebhardt verpasste als Fünfter die Bronzemedaille nur um 19,43 Sekunden. Olympiasieger wurde der Tscheche David Svoboda. Silber und Bronze gingen an Cao Zhongrong aus China und Adam Marosi aus Ungarn.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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