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Fußball-Zweitligist Union Berlin hat seine seit neun Jahren anhaltende Negativserie im DFB-Pokal überwunden und sich durch einen Last-Minute-Treffer in die zweite Runde gezittert.
Die Köpenicker gewannen am Montagabend ihr Spiel beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen in der Verlängerung mit 1:0.
Nachdem Union im Vorjahr im Elfmeterschießen beim damaligen Viertligisten gescheitert war, erzielte nun Simon Terodde unmittelbar vor dem Abpfiff in der 120. Minute den Siegtreffer. Der Stürmer hatte zuvor beste Möglichkeiten ausgelassen.
Auch RWE hatte Chancen, konnte aber Keeper Haas nicht überwinden.
Der letzte DFB-Pokal-Sieg der Köpenicker, die 2001 gegen Schalke 04 noch im Finale im Berliner Olympiastadion standen, war Union im Herbst 2003 gelungen - damals gewannen die Berliner mit 4:0 bei Waldhof Mannheim. Danach folgten bei ihren sechs Teilnahmen seitdem Niederlagen in Serie, darunter zuletzt die beiden Auswärtspleiten gegen die Viertligisten Hallescher FC (0:1/2010) und Rot-Weiss Essen (5:6/2011).
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2012_08/pokal__union_gegen.html