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Zwei krasse Außenseiter und drei Zweitligisten vertreten die Region in der ersten Runde des DFB-Pokals.
Den Auftakt macht am Samstagnachmittag der Brandenburger Amateur-Verein SV Falkensee-Finkenkrug gegen den VfB-Stuttgart. Trainer Frank Rohde gab als Ziel für den Sechstligisten aus, "weniger als sechs Gegentore" zu kassieren. Ansonsten sieht er dem Duell mit dem Bundesligisten gelassen entgegen. "Wir haben unsere Sensation mit dem Sieg über Babelsberg schon geliefert", erinnerte Rohde an den Erfolg im Finale des Brandenburg-Pokals. Seine Spieler aber träumen durchaus von mehr: "Es haben auch andere Vereine gezeigt, dass man Bundesligisten schlagen kann", erklärte Özkan Yilmaz.
Zeitgleich trifft der Regionalligist Berliner AK 07 auf 1899 Hoffenheim. Die Berliner hoffen zwar gegen den Bundesligisten auf eine Pokalsensation, dazu müsste aber laut Trainer Jens Härtel vieles zusammenkommen: "Hoffenheim muss uns unterschätzen, wir müssen 100 Prozent geben und brauchen zusätzlich eine große Portion Glück." Dennoch bereitet der Trainer sein Team akribisch vor. Der größte Anreiz liege in der Chance "sich gegen einen Bundesligisten zu beweisen". Das gelang im vergangenen Jahr, als der BAK nur knapp mit 1:2 gegen Mainz 05 unterlag.
Für die "kleinen" Vereine lohnt sich der Erstrunden-Auftritt auch finanziell. Jeder der 32 gastgebenden Fußballclubs bekommt aus dem Vermarktungstopf fast 110.000 Euro.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2012_08/pokal_start_mit_zwei.html