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Sebastian Iwanow (dpa-Archivbild)

Paralympics

Schulte und Iwanow schwimmen zur Silbermedaille

Die Berliner Schwimmer Daniela Schulte und Sebastian Iwanow haben am Samstag bei den Paralympics in London Silber gewonnen.

Schulte musste sich im Finale über 200 m Lagen Mary Fisher geschlagen geben. Die Neuseeländerin verbesserte den Weltrekord, den Schulte im Vorlauf aufgestellt hatte, um knapp zwei Sekunden auf 2:46:91 Minuten. Die deutsche Fahnenträgerin Schulte hatte am Freitag Gold auf der 100-m-Strecke gewonnen. "Ich habe bei diesen Spielen mehr erreicht, als ich mir erträumt habe", sagte die sehbehinderte 30-Jährige.

Iwanow wurde über 100 m Freistil Zweiter hinter dem Chinesen Xu Qing. Mit dem Sitz-Volleyballteam holte Peter Schlorf (Berlin) Bronze.

Freistil-Bronze für Tanja Gröpper - Herren-Quartett nicht im Finale

Tanja Gröpper aus Wuppertal schlug im Finale über 100 m Freistil in 1:16,83 Minuten als Dritte an und holte somit Bronze. Elena Krawzow aus Bamberg sicherte sich Silber über die 100 m Brust in Europarekordzeit von 1:20,31 Minuten.

Schon im Vorlauf ausgeschieden war hingegen die 4x100-Meter-Lagenstaffel der Männer mit den Berlinern Lucas Ludwig und Torben Schmidtke. Zusammen mit Martin Schulz und Christoph Burkhard schwammen sie nur die neuntbeste Zeit und verfehlten somit das Finale der acht besten Teams.

Insgesamt hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) neben den beiden Gold- noch sieben Silber- und drei Bronzemedaillen in den Schwimmwettkämpfen gewonnen.

Ilke Wyludda Fünfte im Kugelstoßen

Ilke Wyludda ist am Samstag Fünfte im Kugelstoßwettbewerb geworden. Die 43-Jährige verbesserte mit einer starken Leistung drei Mal ihre persönliche Bestleistung auf schließlich 10,23 Meter. "Ich bin mit dem Wettkampf absolut zufrieden", sagte die Diskus-Olympiasiegerin von 1996. Im paralympischen Diskus-Wettbewerb hatte Wyludda Platz neun belegt.

Der Hallenserin war vor gut eineinhalb Jahren das rechte Bein amputiert worden. Sie ist die erste Olympiasiegerin, die auch bei den paralympischen Spielen antritt.

Radsportler gehen zum Abschluss leer aus

Die erfolgverwöhnten deutschen Radsportler gingen am letzten Wettkampftag leer aus. In der Klasse Mixed T 1-2 musste Hans-Peter Durst nach zwei von drei Runden auf der Rennstrecke Brands Hatch aufgeben. Der Silbermedaillengewinner im Zeitfahren war jüngst in einen Verkehrsunfall verwickelt und hatte durch die Verletzungen beim Lenken zu starke Schmerzen, um das Rennen zu beenden. In der Blinden-Klasse wurde Henrike Hendrup mit ihrer Tandempartnerin Ellen Heiny Elfte.

Stand vom 08.09.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 08.09.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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