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Nach Andrea Eskau im Straßenrennen der Radsportler hat die Berliner Schwimmerin Daniela Schulte am Freitag die zweite deutsche Goldmedaille für das deutsche Paralympics-Team gewonnen.
Die Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier setzte sich über 400 Meter Freistil durch. Die sehbehinderte Sportlerin sorgte zugleich für den zweiten deutschen Sieg im Aquatics Centre nach dem Erfolg von Kirsten Bruhn.
Vor Schulte hatte am Freitag schon Handbikerin Eskau gejubelt, die nach ihrem Zeitfahrsieg auch im Straßenrennen nicht zu schlagen war und mehr als zehn Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Niederländerin Laura de Vaan herausfuhr. Bronze ging an Dorothee Vieth. Bei den Männern fuhr Vico Merklein zu Silber.
Das 18. deutsche Gold in London sicherten am Abend die Basketball-Frauen. Erstmals seit 28 Jahren gelang dem Rollstuhl-Team der Coup. Die Mannschaft von Trainer Holger Glinicki setzte sich gegen Australien mit 58:44 durch.
Mosandl Sechster bei Zanardi-Sieg - Aus für Sprinter Ulbricht im Halbfinale
Der Cottbuser Handbiker Norbert Mosandl hat eine Medaille im Straßenrennen knapp verpasst. Er erreichte das Ziel als Sechster mit drei Sekunden Rückstand auf den Sieger Alessandro Zanardi. Der ehemalige Formel-1-Pilot, in seiner Heimat Italien als Held gefeiert, holte sich damit sein zweites Gold in London.
Für den Sprinter Thomas Ulbricht war im Halbfinale über 200 m Endstation. Der sehbehinderte Berliner blieb in 23,49 Sekunden weit unter seinen Möglichkeiten und schied als Dritter seines Semifinals aus. Im Vorlauf am Vormittag war Ulbricht in 22,56 Sekunden noch eine persönliche Bestzeit gelaufen und damit Siebtbester aller Starter geworden.
Nicht ins Feld der besten Zwölf schaffte es Matthias Schröder aus Berlin, der mit seinem Begleiter Tobias Schneider nach 23,32 Sek. ins Ziel kam - Platz 15 bedeutete das in der Endabrechnung.
Silber im Tischtennis
Am drittletzten Wettkampftag der Behindertenspiele ging auch im Tischtennis Edelmetall an ein deutsches Duo. Thomas Schmidberger und Thomas Brüchle unterlagen im Team mit 2:3 den Favoriten aus China und holten Silber. Die Deutschen verloren das letzte Doppel mit 1:3.
Rollstuhlbasketballer um Platz fünf
Die deutschen Rollstuhlbaskteballer spielen bei den Paralympics am Samstag um Platz fünf. Nach der Niederlage im Viertelfinale gegen die USA gelang im ersten Platzierungsspiel gegen Polen am Freitag ein 81:66 (42:33)-Erfolg.
Vergeer seit 470 Spielen ungeschlagen
Ihren vierten Paralympics-Einzeltitel und ihren 470. Erfolg in Serie landete die niederländische Ausnahme-Tennisspielerin Esther Vergeer mit einem klaren 2:0 gegen Teamkameradin Aniek van Koot.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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