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Zweitligist 1. FC Union Berlin lädt nach dem Ablehnen des Sicherheitskonzept-Papiers zu einem eigenen Fan-Gipfel ein.
Das Treffen der Fanvertreter soll am 1. November stattfinden, teilte der Verein am Dienstag auf seiner Homepage mit. Geladen sind ein bis zwei Vertreter von Fanprojekten aller Vereine der 1. bis zur 3. Liga. Auf dem Treffen soll ein weiteres Vorgehen diskutiert und eine vereinsübergreifende Fan-Position erarbeitet werden.
Die Vereinsführung und die Anhänger der Köpenicker hatten in der vergangenen Woche als erster Proficlub das Konzeptpapier der Deutschen Fußball Liga (DFL) "Sicheres Stadionerlebnis" abgelehnt und damit auf Konfrontationskurs zur DFL gegangen. Rund ein Dutzend Erst- und Zweitligisten (auch Hertha BSC) schlossen sich der Kritik an. Sie bemängelten vor allem die fehlende Möglichkeit, Fans einzubeziehen.
Als einziger Verein hatte Union auch nicht an der Sicherheitskonferenz im Juli teilgenommen. In dem Konzept geht es unter anderem um die Ausweitung von Stadionverboten, die mögliche Einbehaltung von TV-Geldern als Strafe für die Klubs sowie sogenannte "Vollkontrollen" bei den Zuschauern.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2012_10/union_fangipfel.html