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Die Eisbären Berlin können doch noch in der Fremde gewinnen. Nach zuvor vier Auswärtsniederlagen in Serie gewann der deutsche Eishockeymeister am Freitag bei den Kölner Haien mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) und rückte dadurch vom siebten auf den sechsten Tabellenrang vor.
Vor 15.234 Zuschauern begannen die Eisbären in Köln sehr konzentriert und erspielten sich bereits in der Anfangsphase einige gute Chancen. Trotzdem musste der Titelverteidiger erst einmal den Rückstand durch Charles Stephens (9.) hinnehmen. Es dauerte jedoch nur 25 Sekunden, bis Mads Christensen (10.) postwendend den Ausgleich für die Berliner erzielen konnte.
Der dänische Nationalspieler war kurz vor der ersten Pause auch für das verdiente 2:1 (20.) zuständig. Im zweiten Drittel wurden die Gastgeber zwar stärker, doch die diesmal klug verteidigenden Eisbären erhöhten nach einem Konter durch James Sharrow (28.) auf 3:1. Für die endgültige Entscheidung sorgte im Schlussdrittel Topstar Daniel Brière (49.), der in Unterzahl seine Schnelligkeit ausspielte und Kölns Schlussmann Danny Aus den Birken zum vierten Mal an diesem Abend überwand.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2012_12/eisbaeren_siegen_in.html