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Der FC Energie Cottbus hat den Anschluss an den dritten Tabellenplatz in der Zweiten Fußball-Bundesliga vorerst verloren. Beim ersten Heimspiel der Lausitzer nach der Winterpause trennte sich das Team von Trainer Rudi Bommer vom 1. FC Köln nur 0:0.
Mit sieben Punkten Rückstand auf den 1. FC Kaiserslautern, der derzeit den Relegationsplatz einnimmt, wird es nun schwierig für den FC Energie, noch in das Aufstiegsrennen einzugreifen. Die Cottbuser warten bereits seit sechs Spielen auf einen Sieg und haben 31 Zähler auf dem Konto. Die Kölner sind nun seit neun Partien ungeschlagen und weisen 30 Punkte auf.
Auch die erste große Chance an diesem Samstagnachmittag lag auf seiten der Rheinländer. Dabei scheiterte der Nigerianer Anthony Ujah völlig frei an Cottbus-Keeper Thorsten Kirschbaum (6.). Danach bestimmten die
Hausherren das Spiel. Die Gäste spielten zu abwartend, zogen sich weit zurück. Erst in der Schlussphase standen sie kurz vor einem zählbaren Erfolg.
Cottbus konnte vor allem die zahlreichen Freistöße und Eckbälle nicht nutzen. Julian Börner und Uwe Möhrle verfehlten knapp das Kölner Tor. Gäste-Torwart Timo Horn rettete in der Schlussphase gegen die Energie-Neuzugänge Michael Schulze (67.) und John Jairo Mosquera (73.) zumindest einen Punkt für die Westdeutschen.
"Wut im Bauch" war offenbar nicht groß genug
Vor dem Spiel hatte Energie-Trainer Bommer seine Spieler noch einmal zu motivieren versucht: "Wir müssen gewinnen, um weiter nach Platz drei zu schauen. Der Verlierer der Partie ist für längere Zeit weg vom Fenster", sagte Bommer dem rbb.
Bommer hoffte, dass seine Akteure ihre Wut aus dem St. Pauli-Spiel auf den Rasen bringen, denn dort wurde ihnen zehn Minuten vor dem Ende ein klarer Foulelfmeter verwehrt. "Wir gehen raus mit viel Dampf", sagte der Coach, der im Sturm weiter Marco Stiepermann den Vorzug vor Neuzugang John Jairo Mosquera geben wird. Am Ende blieb es jedoch wie auf St. Pauli bei einem torlosen Remis.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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