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An den Oberleitungen im Tunnel sind erneut Probleme aufgetreten.
Der Zugverkehr im Berliner Hauptbahnhof läuft nach Ausfällen im Stromnetz wieder normal. Wie ein Bahnsprecher mitteilte, wurden am Sonntagmittag zwei seit dem Morgen gesperrte Gleise wieder freigegeben.
Am Samstag war es aufgrund der Behinderungen zu schwierigen Zuständen gekommen, nachdem ein ICE im Fernbahntunnel eine Oberleitung beschädigt hatte. Alle vier unterirdischen Gleise waren dann nach Bahnangaben gesperrt worden.
Fern- und Regionalzüge wurden in der Folge über die Bahnhöfe Spandau und Gesundbrunnen umgeleitet. Es kam zu erheblichen Verspätungen. Die Störungen dauerten bis etwa 22 Uhr.
Nach Informationen des "Tagesspiegel" waren Bundespolizisten im Einsatz, um Fahrgäste zu beruhigen. Viele Reisende seien wenig oder falsch informiert worden.
Vogel beschädigte Oberleitung
Als Ursache für die Beschädigung nannte der Bahnsprecher einen Vogel auf dem Dach des ICE. Bei der Einfahrt in den Tunnel sei dieser hochgeschleudert worden und habe die Oberleitung beschädigt.
In der Folge kam es zu Stromüberschlägen an den Isolatoren auch auf den anderen Gleisen. Die Reparaturarbeiten dauerten mehrere Stunden.
Stand vom 29.11.2009
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 29.11.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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