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Mit einem großen Eintopf-Essen in Berlin-Mitte hat der Verein "Slow Food" am Samstag gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln demonstriert.
Bei der Aktion wurde aus 400 Kilogramm Gemüse auf dem Dorothea-Schlegel-Platz am Reichstagsufer eine Suppe gekocht. Dabei wurde nur Gemüse verwendet, das nicht den Normen der Händler entspricht und daher nicht verkauft werden kann, gab der Verein bekannt.
Dazu gab es Brot, das nicht mehr verkauft wird, weil es einen Tag alt ist.
Hintergrund der Aktion, die am 17. September auch in Stuttgart geplant ist, ist laut Veranstalter die Tatsache, dass in Deutschland jährlich rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt werden. Zu den Initiatoren gehören auch der Evangelische Entwicklungsdienst, Brot für die Welt. Die Berliner Tafel unterstützt die Aktion.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2011_09/eintopf_protest_essen.html