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Im Zusammenhang mit Verunreinigungen von Trinkwasser im nördlichen Brandenburg gibt es weiterhin keine Entwarnung. Sowohl in Teilen der Uckermark als auch in Biesenthal (Barnim) könne das Wasser nur abgekocht oder gechlort genutzt werden, sagten Behördensprecher am Dienstag.
Vor einer Woche waren die Keime im Trinkwasser einer Kindertagesstätte in Biesenthal gefunden worden. Es handelt sich dabei um Enterokokken, die Magen- und Darmbeschwerden auslösen können. Die Keime seien durch Mücken in die Trinkwasserversorgung gebracht worden, teilte das Gesundheitsamt des Kreises dem rbb mit.
Anfang November waren bereits in mehreren Orten in der Uckermark Bakterien im Trinkwasser nachgewiesen worden, unter anderem in Angermünde, Gartz und Gerswalde. Grund für die Keimbelastung waren nach Angaben der dortigen Kreisverwaltung Mückenlarven, die in das Leitungsnetz gelangt waren.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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