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Die Berliner Hilfseinrichtungen für Wohnungslose sehen sich gut vorbereitet auf die kalten Jahreszeit.
Die Hauptstädter sind außerdem spendenfreudig und gern ehrenamtlich tätig, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Vor allem die Berliner mit kleinem Geldbeutel helfen "viel und gern", sagte die Sprecherin der Berliner Stadtmission, Ortrud Wohlwend.
Dennoch brauche die Stadtmission jeden Euro und jede helfende Hand. Schon jetzt kämen jeden Abend rund 130 Menschen ohne Wohnung in die Notunterkunft am Hauptbahnhof.
Das Berliner Hilfesystem für Obdachlose, das auch vom Senat unterstützt wird, gilt als vielfältig und gut organisiert. Im Winter kommen im Rahmen der Kältehilfe zahlreiche Beratungsstellen, Notübernachtungen, Nachtcafés und Suppenküchen dazu.
Außerdem sind ein "Kältebus" der Berliner Stadtmission und ein "Wärmebus" des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den kalten Monaten unterwegs, um Obdachlose vor dem Erfrieren zu bewahren.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2011_11/winterhilfe_sieht.html