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Statue der Justitia (Quelle: dpa)

Justiz

Anklage gegen mutmaßliche Drogenbande

Nach einem spektakulären Drogenfund im Millionenwert hat die Berliner Staatsanwaltschaft nun die mutmaßliche Drogenbande angeklagt.

Den Männern im Alter zwischen 35 und 52 Jahren wird bandenmäßiger Rauschgifthandel vorgeworfen, wie der Sprecher der Anklagebehörde, Martin Steltner, am Sonntag mitteilte. Bei einer Verurteilung drohen dem Sextett Haftstrafen zwischen fünf und 15 Jahren.

Die Berliner Ermittler hatten im August in Bremerhaven zugeschlagen. Nachdem das Schiff aus Panama eingelaufen und das Kokain in einer Wohnung deponiert worden war, startete der Einsatz von Polizei und Zoll. Dabei fanden die Beamten rund 100 Kilogramm hochreines Kokain. Der Fund sei für Berlin der größte Drogenfund seit Jahrzehnten, erklärte später die Polizei.

Die sechs Angeklagten sitzen in Untersuchungshaft. Drei waren in der Hauptstadt, drei in Bremerhaven festgenommen worden. Bei einem der Männer wurde auch eine Schusswaffe beschlagnahmt. Ein 52-jähriger Deutscher bestreitet laut Staatsanwaltschaft die Vorwürfe, die anderen schweigen.

Stand vom 29.01.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 29.01.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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Meldung vom 19.08.2012

Rauschgift (dpa-Archivbild)

Kriminalität

Kokain-Schmuggler gefasst

Polizei und Zoll haben in Berlin und Bremerhaven einen Schlag gegen den Drogenhandel geführt. Sie beschlagnahmten 100 Kilogramm Kokain und nahmen sechs Verdächtige fest. _mehr

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