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Im Nationalpark Unteres Odertal haben die 6. Singschwantage begonnen. Sie wurden am Freitag in Criewen (Uckermark) eröffnet und dauern bis Sonntag.
An allen Tagen stehen Exkursionen auf dem Programm. Derzeit rasteten etwa 1000 Vögel im Nationalpark, sagte eine Sprecherin. Andere seien wegen des Frosteinbruchs und zugefrorener Gewässer in südlichere Gefilde weitergezogen.
Brandenburgs einziger Nationalpark ist für die im nördlichen Europa beheimateten Singschwäne eines der wichtigsten Winterquartiere und Durchzugsgebiete. Von Oktober bis in den April sind sie hier an allen eisfreien Wasserflächen anzutreffen, in manchen Jahren bis zu 1500 Vögel, wie es in einer Mitteilung des Umweltministeriums heißt.
Der Singschwan hat im Gegensatz zum Höckerschwan einen gelb-schwarzen Schnabel. Seinen Namen verdankt er den weithin hörbaren glockenartig klingenden Rufen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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