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Im Streit über mögliche Giftstoffe in der Arbeitsagentur in Brandenburg an der Havel gibt es nach rbb-Informationen nun Untersuchungen. Experten überprüfen seit Donnerstag einige Räume auf krebserregende Weichmacher, wie Behördenleiterin Edelgard Woythe sagte.
Man habe mit dem Umweltbundesamt vereinbart, eine gemeinsame Bewertung zu machen, wenn das Gutachten vorliege. Dann werde auch entschieden, ob und unter welchen Umständen man in dem Gebäude bleibe, oder ob andere Diensträume für die Kollegen gesucht werden müssten.
Die Ergebnisse der Analyse sollen in zwei Wochen vorliegen. Mehrere Mitarbeiter klagen seit langem über Öl- und Teergestank in der früheren Fahrzeugfabrik. Weil die Behördenleitung auf die Beschwerden nicht reagierte, schickten die Beschäftigten selbst Bodenproben an ein Labor.
Dieses stellte fest, dass der krebserzeugende Stoff Benzo(a)pyren, der in Steinkohlenteer vorkommt, den zulässigen Grenzwert um mehr als der Zehnfache überschreitet. Der rbb machte daraufhin das Umweltbundesamt und die Unfallkasse des Bundes auf die möglicherweise gesundheitsschädlichen Dämpfe aufmerksam.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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