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Ein 48-jähriger Mann muss sich seit Donnerstag an vor dem Berliner Landgericht wegen eines Mordversuchs verantworten.
Der Angeklagte soll im Oktober vergangenen Jahres seine von ihm getrennt lebende Ehefrau niedergestochen haben. Er soll die Mutter von zwei gemeinsamen Kindern frühmorgens in Kreuzberg angegriffen haben. Die 40-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
In einer Erklärung seiner Anwältin gab der Mann nun zu, der Mutter seiner beiden Kinder "mehrere Messerstiche" zugefügt zu haben. Er hätte die Tat aber ohne Drogeneinfluss niemals begangen, hieß es. Die Scheidung habe ihn "völlig überfordert".
Das Paar war seit 1988 verheiratet. Zwei Wochen vor der Tat wurden die aus der Türkei stammenden Eheleute geschieden. "Ich bereue meine Tat", ließ der Angeklagte über seine Anwältin erklären. Er habe Fehler in der Ehe gemacht und sei bei Konflikten in die "heile Welt der Drogen" geflüchtet. Im Prozess versicherte er, seit der Inhaftierung drogenfrei zu sein. Zukünftig will er auch keinen Kontakt mehr zu seiner Ex-Frau aufnehmen. Der Prozess wird am 25. Juni fortgesetzt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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