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Die Hochwasserlage an der Spree hat sich am Dienstag weiter entspannt.
Am Pegel Spremberg im Brandenburger Landkreis Spree-Neiße sank der Wasserstand in den vergangenen 24 Stunden um mehr als einen halben Meter. Derzeit gilt nur noch die Hochwasser-Alarmstufe 1.
Auch von der Lausitzer Neiße, der Schwarzen Elster und der Pulsnitz werden sinkende Wasserstände gemeldet. Grund für das Anschwellen der Flüsse waren die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage.
Auflösung des Krisenstabs beschlossen
Sprembergs Bürgermeister Klaus-Peter Schulze (CDU) gab für die Stadt und den Krisenstab Entwarnung. Der einberufene Krisenstab zur Hochwasserbekämpfung hat seine Arbeit vorerst eingestellt, Kontrollen an der Spree gibt es aber weiterhin.
Das Landesumweltamt und Meteorologen gehen von einer weiteren Normalisierung der Wasserstände an Spree und Schwarzer Elster aus. "Wir geben jetzt schrittweise wieder gesperrte Brücken und Radwege in der Ufernähe frei", sagte der zuständige Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, Frank Kulik. Da die Spree an zwei Bereichen mehrere hundert Meter über die Ufer trat, wird dort nun der Schaden geprüft.
Laut Schulze wurden in den vergangenen Tagen etwa 5.000 Sandsäcke verbaut, um gefährdete Stellen am Spreeufer zu stabilisieren. Der Wasserstand hatte noch am Montagmorgen bei 3,77 Meter gelegen. Das waren mehr als 60 Zentimeter mehr als am Samstagvormittag.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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