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Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Wochenende ein Treffen des Rockerclubs Hells Angels in Cottbus begleitet.
Eine Polizeisprecherin sagte am Sonntag, zu der Feier aus Anlass des fünfjährigen Bestehens des Clubs auf dem Vereinsgelände am Rande von Kolkwitz bei Cottbus seien mehr als 500 Rocker aus verschiedenen Bundesländern und Finnland angereist.
"Unser Einsatzkonzept ist aufgegangen", sagte eine Polizeisprecherin. Die Rocker hätten keine Gelegenheit zur Machtdemonstration gehabt. "Es gab keine gewalttätigen Auseinandersetzungen." Ein Teil der Gäste sei bereits wieder abgereist. Die Polizei wollte bis zum Ende der Veranstaltung am Abend vor Ort bleiben.
Mitglied der Cottbuser Hells Angels nach Razzia wieder frei
Die Beamten haben auf den Zufahrtsstraßen zum Vereinshaus zwei Kontrollpunkte eingerichtet. Dort werden alle Fahrzeuge überprüft. Bei Kontrollen stellten die Beamten einige Messer sicher. Ein Treffen der Rocker in der Innenstadt von Cottbus hatte die Polizei aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Man wolle eine Machtdemonstration der Hells Angels verhindern, so ein Polizeisprecher.
Vor dem Rockertreffen hatten am Mittwoch rund 200 Polizisten das Vereinsheim der Hells Angels sowie 18 Wohn- und Geschäftsräume von Mitgliedern des Rockerclubs durchsucht. Dabei wurde auf einem Grundstück eine vergrabene Metallkiste mit scharfen Waffen gefunden.
Ein Mitglied des Cottbuser Hells Angels, das wegen des Waffenfunds festgenommen wurde, ist wieder auf freiem Fuß. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte am Freitag, das Amtsgericht habe den beantragten Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz abgelehnt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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