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Ein zerstörter Rettungswagen der Feuerwehr nach dem Orkan 'Anita' 2002 auf der Wannsee-Insel Schwanenwerder in Berlin (dpa-Archivbild)

Unglücke

Berliner Feuerwehr gedachte der Sturmopfer von 2002

Die Berliner Feuerwehr gedachte am Dienstag zweier Jugendfeuerwehrleute, die 2002 bei einem Unwetter auf der Insel Schwanenwerder ums Leben kamen. Am Feuerwehr-Ehrenmal auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg fand anlässlich des zehnten Todestags eine Gedenkfeier statt.

Die 14- und 16-Jährigen waren am 10. Juli 2002 während eines Zeltlagers von umstürzenden Bäume, die das Sturmtief "Anita" umgeknickt hatte, erschlagen worden. Sie hatten an einem Feriencamp mit Angehörigen von Jugendfeuerwehren aus ganz Deutschland teilgenommen.

Das Sturmtief traf die Region Wannsee damals mit Windspitzen von bis zu 152 Kilometern pro Stunde. Insgesamt kamen in Berlin bei dem Unwetter drei Menschen ums Leben, deutschlandweit starben weitere vier Menschen.

Das Sturmtief "Anita" war der stärkste Orkan seit Jahrzehnten in der Region.

Stand vom 10.07.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 10.07.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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