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Nach Betrügereien mit gefälschten Rezepten des Schmerzmittels Tilidin muss ein Berliner 2000 Euro als Geldstrafe zahlen.
Der 23-Jährige hatte die Serie von Fälschungen am Freitag im Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten gestanden. Er gab an, süchtig zu sein und das Tilidin zum Eigenkonsum gebraucht zu haben.
Der Angeklagte soll Rezepte in Arztpraxen gestohlen oder angekauft und als Vorlage für Fälschungen benutzt haben. Diese soll er dann in verschiedenen Apotheken eingereicht haben. Die Staatsanwaltschaft hat 15 Fälle im Jahr 2010 ermittelt. Der Krankenkasse war dadurch ein Schaden in Höhe von rund 300 Euro entstanden.
In einigen Fällen sollen Mitarbeiter der Apotheken den Schwindel erkannt haben. Tilidin galt als Modedroge unter jungen Gewalttätern.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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