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In den vergangenen Jahren gab es in der Hauptstadt mehrere schwere Bahnunfälle. Eine Auswahl:
1. Mai 2009: Nach dem Bruch einer Radscheibe entgleist in Berlin-Kaulsdorf eine S-Bahn. Menschen werden nicht verletzt. Der Betreiber verpflichtet sich, alle Züge der modernsten Baureihe 481 zu überprüfen. Das Unglück stürzt das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn in eine schwere Krise, weil schwerwiegende technische Probleme zutage treten. Über anderthalb Jahre fährt die S-Bahn nur nach Notfallfahrplan. Die komplette Unternehmensleitung wird ausgetauscht. Bis heute sind nicht alle Fahrzeuge wieder im Einsatz.
20. November 2006: Auf einem gesperrten Gleis am Berliner Bahnhof Südkreuz kollidiert eine S-Bahn mit einem stehenden Messwagen der Deutschen Bahn. 33 Menschen werden verletzt, zwei davon schwer.
10. Mai 2002: Am Berliner Bahnhof Hackescher Markt werden mindestens acht Menschen verletzt, als zwei S-Bahnen aufeinanderprallen.
21. Oktober 2001: Zwölf Menschen kommen am Berliner Ostkreuz zu Schaden, als ein S-Bahn-Fahrer Haltesignale übersieht und auf einen anderen Zug auffährt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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