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Im Prozess gegen einen 26-jährigen Mann wegen zweifachen Mordes und dreifachen Mordversuchs hat die Verteidigung den Gerichtsgutachter wegen Befangenheit abgelehnt.
Dem Sachverständigen gehe es nur noch "um die Verteidigung seiner Diagnose". Das mache ihn besonders befangen, hieß es zur Begründung des Antrags am Donnerstag vor dem Landgericht Berlin.
Während der Gerichtsgutachter dem Angeklagten volle Schuldfähigkeit bescheinigte, hatte ein von der Verteidigung bestellter Psychiater eine verminderte Steuerungsfähigkeit angenommen.
Im Verfahren hat der Angeklagte die Schüsse auf die Familie seiner Ex-Frau eingeräumt. Bei dem Anschlag in Berlin- Wedding vor einem Jahr hatte seine 25-jährige Ex-Frau überlebt, ihre 45-jährige Mutter und eine Schwester wurden tödlich getroffen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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