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Thermometer in einem Garten in Treuenbrietzen bei 38°C (Foto: dpa)

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Hoch "Achim" heizt auf - Unwetter sorgen für Schäden

Mit Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke hat das Hochdruckgebiet "Achim" den Berlinern und Brandenburgern am Montag einen tropischen Tag beschert. In der Hauptstadt zeigten die Thermometer bis zu 34 Grad an, in Cottbus wurden sogar 38 Grad gemessen.

Für Ende August sei eine derartige Hitze in der Region "bemerkenswert", sagte Dennis Dalter vom Wetterdienst MeteoGroup. Verantwortlich dafür seien subtropische Luftmassen aus Nordafrika. In den kommenden Tagen rechnen die Meteorologen allerdings mit gemäßigteren Temperaturen. So werden am Dienstag in Berlin nur noch maximal 28 Grad erwartet.

Schwere Unwetter im Norden und Osten

Im nördlichen und östlichen Brandenburg sorgten heftige Gewitter bereits am Montagnachmittag für Abkühlung - aber teilweise auch für erhebliche Schäden. Durch starke Sturmböen wurden vielerorts Bäume abgeknickt und Dächer abgedeckt, die Regenmassen überschwemmten zahlreiche Keller . Teilweise legte das Unwetter sogar den Zugverkehr lahm: Zwischen Berlin und Stettin konnten zeitweise ebenso keine Züge mehr fahren wie auf der Strecke zwischen Eberswalde und Joachimsthal.

Auch der Straßenverkehr war betroffen: An einer Baustelle auf der Autobahn 24 bei Fehrbellin drückte der heftige Wind eine provisorische Leitplanke gegen die vorbeifahrenden Autos. Mehrere Fahrzeuge wurden eingeklemmt und stark beschädigt. Verletzt wurde niemand, aber die Autobahn Richtung Berlin war für mehrere Stunden gesperrt. Der Rückstau erreichte eine Länge von 15 Kilometern.

Wieder erhöhte Waldbrandgefahr in Brandenburg

Auf einer Hinweistafel wird die höchste Waldbrandwarnstufe IV angezeigt (dpa-Bild)

In Südbrandenburg gilt die höchste Warnstufe 4. 

In Brandenburg herrscht wegen der Sommerhitze wieder erhöhte Waldbrandgefahr. Besonders betroffen ist der Süden des Landes. In den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster sowie in der Stadt Cottbus die höchste Waldbrandwarnstufe 4. In vier weiteren Kreisen in der Mitte des Landes wurde Stufe 3 ausgerufen. Dagegen ist die Situation im Norden noch nicht so dramatisch. Zwischen Uckermark und Prignitz gilt den Angaben zufolge erst Warnstufe 2.

Im Süden Brandenburgs musste die Feuerwehr am Wochenende zu mehreren Wald- und Böschungsbränden ausrücken. Aus Sicherheitsgründen ist in den Wäldern das Rauchen und Feuermachen verboten, Verstöße können mit hohen Geldbußen bestraft werden.

Die Meteorologen warnen zudem vor hohen Ozonwerten in der Region. So wurde am Nachmittag an der Station Potsdam-Zentrum ein Wert von 231 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen. Ab 180 Mikrogramm sollten sich vor allem Menschen mit Kreislauferkrankungen im Schatten aufhalten und immer wieder abkühlen.

Stand vom 20.08.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 20.08.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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