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In Berlin erinnert seit Anfrang September 2012 eine Fußgängerbrücke an die ermordete Kommunistin Rosa Luxemburg. Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) benannte einen Teil der Lichtensteinbrücke in Tiergarten in Rosa-Luxemburg-Steg um.
Es sei "wichtig, an die tragische Ermordung und den sich schon andeutenden rechten Terror zu erinnern, und zwar an dem sichtbarsten mit Rosa Luxemburg verbunden Ort in Berlin", sagte Müller. Bereits seit mehr als 25 Jahren hatte die Berliner Geschichtswerkstatt die Umbenennung gefordert.
Von der Brücke aus war die Leiche Luxemburgs im Januar 1919 in den Landwehrkanal geworfen worden. Rosa Luxemburg gehörte zusammen mit Karl Liebknecht am 30. Dezember 1918 zu den Gründern der Kommunistischen Partei. Nur zwei Wochen später wurden die beiden von Freikorps-Soldaten festgenommen und ermordet.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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