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Der geflohene Häftling aus dem Gefängnis in Luckau-Duben in Brandenburg ist wieder da. Nach Angaben der Polizei Potsdam meldete sich der 26-Jährige am Dienstagabend direkt in der Justizvollzugsanstalt - nur wenige Stunden nach seiner Flucht.
Nach ersten Erkenntnissen deute alles auf eine Kurzschlusshandlung bei der Flucht hin, sagte der Sprecher des Justizministeriums am Mittwoch in Potsdam. Der Gefangene habe sich während seiner kurzen Zeit in Freiheit wohl "korrekt verhalten".
Häftling war auf Wohnungssuche
Der 26-Jährige verbüßt eine vierjährige Haftstrafe im Gefängnis Luckau-Duben (Dahme-Spreewald) wegen gefährlicher Körperverletzung, räuberischer Erpressung und versuchter Vergewaltigung.
Er sollte im Januar 2013 entlassen werden. Daher war er am Dienstag in Begleitung von zwei Bediensteten auf Wohnungssuche in Frankfurt (Oder). Weil keine Fluchtgefahr gesehen wurde, war er nicht gefesselt. Auf dem Weg zu einem Termin konnte der Häftling dann entkommen.
Wie ein Sprecher des Justizministeriums sagt, hat sich der Gefangene während seiner kurzen Zeit in Freiheit - neun Stunden - wohl «korrekt verhalten». Weil die Flucht des Mannes nicht länger als einen Tag gedauert habe, werde er wie geplant Anfang Januar das Gefängnis verlassen können.
Erst Ende August war ein verurteilter Mörder aus dem offenen Vollzug der Haftanstalt Wriezen geflohen und wenig später gefasst worden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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