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Der 50-jährige Mann, der am 6. Oktober in Berlin-Weding auch Polizisten mit Axt und Messer bedroht hatte, ist am Freitag gestorben. Das teilte die Polizei mit.
Die Polizei hatte zur Schusswaffe gegriffen, als der Mann am 6. Oktober mit einer Axt und zwei Messern in Berlin-Wedding zwei Beamte attackierte. Obwohl er von mehreren Schüssen getroffen wurde, ließ er zunächst nicht von seinem Messer ab. Erst als weitere Polizisten eintrafen, überwältigten sie den Mann mit Hilfe von Pfefferspray, einem Schlagstock und einem Polizeihund.
Dem 50-Jährigen wurde mit einer Notoperation zunächst das Leben gerettet. Warum der arbeitslose Mann schwer bewaffnet durch die Stadt gelaufen war, ist unklar. Nähere Angaben zur Todesursache wurden ebenfalls nicht gemacht.
Der Polizeieinsatz, der teils mit privaten Videoaufnahmen dokumentiert wurde, war heftig umstritten. Gegen zwei der Polizisten ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin für Montag geplant ist, wie die Polizei mitteilte.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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