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Die Personenbeschreibung des Täters spricht für einen Zusammenhang mit dem Fall Pepper.
Im Oder-Spree-Kreis in Brandenburg ist die Entführung eines Geschäftsmannes am Wochenende glimpflich zu Ende gegangen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, konnte sich das Opfer selbst befreien. Dem 51-Jährigen gehe es den Umständen entsprechend gut.
Es handele sich bei dem Entführer vermutlich um denselben Täter, der vor einem Jahr Anschläge auf die Unternehmerfamilie Pepper verübt hatte, hieß es weiter. "Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit dieselbe Tatwaffe", sagte Vize-Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke am Montag in Frankfurt (Oder). Doch es gebe auch andere Parallelen zu der Tat im vergangenen Herbst. "Dafür sprechen auch die brutale Vorgehensweise und eine erste Personenbeschreibung", sagte Mörke.
Den Angaben zufolge war der Täter am Freitagabend gewaltsam in das Haus des Investment-Managers in Storkow eingedrungen und hatte einen Schuss in die Decke abgegeben. Neben dem Geschäftsmann waren auch seine Frau und ihr kleiner Sohn zu Hause. Der Entführer forderte Geld und drohte mit Gewalt auch gegen das Kind, falls die Polizei eingeschaltet würde. Anschließend floh er mit dem 51-Jährigen in seiner Gewalt und verschleppte ihn auf eine Schilfinsel im angrenzenden See.
Die Polizei ermittelte seit Freitagabend mit bis zu 300 Beamten. Am frühen Sonntagmorgen gelang es dann dem gefesselten Opfer, sich zu befreien und zu Fuß zu flüchten.
Im Fall Pepper hatte ein maskierter Mann im Oktober 2011 auf die Tochter des Unternehmers Pepper geschossen. Dabei blieb die junge Frau unversehrt. Ein Wachmann, der sie schützte, wurde von den Schüssen aber schwer verletzt. Zuvor war die Ehefrau des Unternehmers vor der Villa niedergeschlagen und ebenfalls schwer verletzt worden.
Trotz einer ausgelobten Belohnung für Hinweise und Fahndungsaufrufen in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst", fehlte bislang eine Spur zum Täter.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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