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Tatort am Großen Storkower See (Foto: dpa)

Kriminalität

Polizei sucht weiter nach unbekanntem Entführer

Die Brandenburger Polizei sucht weiter nach dem Entführer eines Berliner Unternehmers. Der Investment-Manager war am Freitagabend in seinem Haus in Storkow überfallen und mit einem Ruderboot verschleppt worden, um Lösegeld zu erpressen. Am Sonntag konnte er sich befreien und fliehen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem Entführer um einen brutalen und hochgefährlichen Mann handelt. Den Angaben zufolge ist es wahrscheinlich derselbe Täter, der vor rund einem Jahr eine Unternehmerfamilie angegriffen und einen Wachmann schwer verletzt hatte.

Hinweise aus der Bevölkerung

Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) (dpa, Archivbild)

Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) 

"Uns liegen auch einige Hinweise aus der Bevölkerung vor. Im Laufe des Tages erwarten wir noch mehr", sagte ein Behördensprecher am Dienstag.

Nach der Beschreibung des 51 Jahre alten Opfers handelt es sich bei dem Entführer um einen 1,70 bis 1,75 Meter großen, muskulösen Mann mit kompakter Statur. Der Mann soll 25 bis 50 Jahre alt sein und deutsch sprechen, ohne einen auffälligen Dialekt. Er besitzt detaillierte Kenntnisse über die Region Oder-Spree und die dortigen Gewässer Großer Storkower See und Scharmützelsee.

Nach Angaben der Polizei weisen Spuren am Projektil darauf hin, dass dieselbe tschechische Waffe wie im Fall Pepper benutzt wurde. Die Ermittler stellten außerdem DNA-Spuren sicher. Derzeit suchen die Ermittler rund um den Tatort nach weiteren Spuren. Außerdem wird ein ehemaliges Militärgelände bei Wendisch-Rietz durchkämmt.

Stand vom 10.10.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 10.10.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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