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Tauwetter hat auf den Straßen in Brandenburg am Montag zu Verkehrsproblemen geführt.
Die Polizei registrierte bis mittags 139 Unfälle, bei denen 18 Menschen verletzt wurden, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Potsdam mitteilte. 26 Unfälle waren der Witterung geschuldet. Die Straßen waren nass und feucht, aber kaum glatt.
Besonders betroffen waren Brandenburgs Westen und Südwesten. Am Morgen wurden sechs Menschen auf der A 10 verletzt, als zwischen Niederlehme und dem Dreieck Spreeau ein Auto auf ein Räumfahrzeug auffuhr.
Auf der A 9 kam ein 48-jähriger Berliner ums Leben. Wie die Polizei mitteilte, saß er einem Transporter. Der mit vier Personen besetzte Wagen war mit einem Pkw zusammengeprallt. Ein weiterer Mitfahrer - ein 34-jähriger Berliner - wurde schwer verletzt.
Der Pkw war ins Schleudern geraten und auf der linken der drei Fahrspuren liegen geblieben. Der Fahrer des Transporters hatte den Pkw zu spät bemerkt und konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Die fünf Insassen des Pkw sowie der Fahrer und der Beifahrer des Transporters blieben unverletzt.
Wetterdienst: Es wird Frühling
In Berlin dagegen meldete die Polizei keine erhöhten Unfallzahlen.
Die Vorhersage für die nächsten Tage brachte der Diensthabende Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes auf folgende Formel: "Es wird Frühling." Die Temperaturen steigen bis zur Wochenmitte auf zehn Grad Celsius.
Für diesen Dienstag kündigt der Wetterdienst Regen an. Da es stellenweise noch leichten Bodenfrost gebe, könnte es auf Straßen auch glatt werden. In Richtung Winterferien werde es wieder ein bisschen kälter. "Doch ist dann der Schnee weg."
Eisbrecher laufen aus
In Brandenburg ist die Oder weiterhin auf etwa 100 Kilometer Länge zugefroren. Am Montag starteten deutsche Eisbrecher von ihrem Hafen in Hohenwutzen nach Schwedt (Uckermark), um Proviant aufzunehmen und zu tanken. Ab Dienstag unterstützen sie polnische Schiffe unterstützen, die bereits im Raum Stettin (Szczecin) Eis brechen.
Tauwetter ist nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde für die Spezialschiffe eine Bedingung für ihre Arbeit. Bei wärmeren Wetter fließen die Schollen besser ab und frieren nicht wieder zusammen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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