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Zwei Wochen nach dem spektakulären Einbruch durch einen Tunnel in eine Berliner Bank ist am Montag eine Belohnung ausgesetzt worden. Für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung von gestohlenen Wertsachen oder von Geld führen, bietet die Volksbank zehn Prozent als Belohnung an - maximal 25.000 Euro.
Wie hoch der Wert des Diebesgutes ist, das die Täter aus den rund 300 aufgebrochenen Schließfächern entnommen haben, ist völlig unklar. Außer den Mietern der Schließfächer weiß niemand, was sie enthielten.
Schließfach-Kunden haben wieder Zugang
Die vom Einbruch verschont gebliebenen rund 600 Kunden können seit Montag erstmals wieder ihre Wertsachen in den unbeschädigten Bankschließfächern besichtigen.
Eine Banksprecherin erklärte am Montag, die Kunden müssten dafür allerdings Termin vereinbaren. 50 Kunden könnten täglich in den Tresorraum. Dritten bleibe der Zutritt dagegen weiter verwehrt.
Beratungsstellen für bestohlene Kunden
Für die 294 Kunden, deren Schließfächer bei dem Einbruch vor rund zwei Wochen aufgebrochen wurden, gebe es gesonderte Beratungsstellen. Derzeit werde immer noch daran gearbeitet, sich einen Überblick über die erbeuteten Wertgegenstände zu verschaffen. Die Ermittlung der Schadenshöhe könne noch mehrere Monate in Anspruch nehmen, sagte die Sprecherin weiter.
Unbekannte waren in der Nacht zum 14. Januar über einen 45 Meter langen Tunnel in den Tresorraum einer Volksbank-Filiale in Berlin-Steglitz gelangt und hatten dort Schließfächer ausgeraubt. Die Ermittler vermuten, dass die Täter den Raubzug über Monate vorbereiteten.
Hunderte Hinweise aber keine heiße Spur
Die Untersuchungen des Tresorraums in den vergangenen Tagen hatten ergeben, dass die Täter bei ihrem Einbruch ein Drittel der mehr als 1000 Schließfächer aufgebrochen hatten. Ob die Täter gestört wurden oder ob es unvorhergesehene Probleme gab, wird nun untersucht. Bislang hat die Polizei mehrere hundert Hinweise erhalten, aber keine heiße Spur.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg