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Eine Woche nach dem spektakulären und folgenschweren Überfall auf eine Bankfiliale in Berlin-Steglitz ist die Polizei offenbar einen Schritt weiter gekommen.
Wie ein Sprecher dem rbb am Montagabend bestätigte, hatte einer der Tunnel-Gangster selbst ein Schließfach bei der Bank. Um das Fach anzumieten, soll der Mann einen gefälschten Ausweis vorgelegt haben. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter so den Tresorraum auskundschaften konnten.
Die Sonderkommission setzte am Montag die Auswertung von Hinweisen fort. Bisher seien 150 Hinweise eingegangen, darunter einige viel versprechende, sagte eine Polizeisprecherin. Allerdings stehe die Tat keinesfalls kurz vor der Aufklärung, betonte sie.
Die Sonderkommission "Tunnel" geht den Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Zugleich untersuchen Kriminaltechniker die Funde vor Ort. Ob anhand von konkreten Spuren DNA-Analysen vorgenommen werden, wollte die Behörde alledings nicht bestätigen. Die Ermittler hatten im Tunnel Teile eines Bohrers entdeckt.
Tunnel soll zugeschüttet und geschlossen werden
Die Gangster hatten einen rund 45 Meter langen Tunnel zu einer Bankfiliale in Berlin-Steglitz gebaut und waren in einen Raum mit Schließfächern eingedrungen. Etwa 300 davon hatten die Diebe aufgebrochen. Der Tunnel sollte nun wieder zugeschüttet und geschlossen werden.
Die Tat war am Montag vergangener Woche entdeckt worden, als die Feuerwehr einen Brand löschte, der offenbar zur Beseitigung von Spuren gelegt worden war. Am Donnerstag veröffentlichten die Ermittler eine Phantomzeichnung eines Mannes, den Zeugen in der Nähe des Tatortes beobachtet haben.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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