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Ein 45-jähriger Mann hat am Mittwochmorgen in Berlin-Neukölln ein Blutbad angerichtet. Er betrat eine Bäckerei an der Flughafenstraße und schoss auf zwei Frauen im Alter von 33 und 38 Jahren. Die Ältere war sofort tot. Die 33-Jährige erlag am Nachmittag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.
Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um den früheren Lebensgefährten der 38-jährigen Frau handeln. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, hat er den beiden Frauen offenbar gezielt in den Kopf geschossen. Der Mann soll bereits im vergangenen Jahr auffällig geworden sein. Gegen ihn wurde ein Strafbefehl erlassen, nachdem er der Frau gedroht hatte, sie umzubringen, wenn sie nicht zu ihm zurückkomme.
Mordkommission ermittelt
Die beiden Frauen sollen nach Medienberichten Schwestern sein und den Laden betrieben haben, der erst ein paar Tage zuvor eröffnet worden ist. Der Eingang war noch immer mit Luftballons geschmückt. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Der Mann ist türkischstämmig. Die Herkunft der Frauen ist noch unklar. Medienberichten zufolge soll es sich um Bulgarinnen handeln.
Der 45-Jährige soll am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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