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Zum 150. Jubiläum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben am Sonntag etwa 1800 Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Prominente das rote Symbol der Hilfsorganisation vor dem Brandenburger Tor gebildet. Die Aktion war der Auftakt einer Reihe von Jubiläumsveranstaltungen in den kommenden Monaten.
DRK-Präsident Rudolf Seiters betonte anlässlich des 150-jährigen Bestehens seiner Organisation, viele soziale Dienste in Deutschland seien nur mit Hilfe von ehrenamtlichem Engagement möglich. "Das wird
auch in den kommenden Jahren, mit einer immer älter werdenden Bevölkerung, immer wichtiger», sagte Seiters: "Ich mag mir nicht vorstellen, was unsere Gesellschaft ohne das Rote Kreuz wäre."
3,5 Millionen Mitglieder
Das gesamte Jubiläumsjahr steht nach DRK-Angaben im Zeichen des Ehrenamtes. Höhepunkt ist ein zentraler Festakt mit Bundespräsident Joachim Gauck am 31. Oktober in Stuttgart. Dabei wird der Gründungstermin des DRK gefeiert.
Das Deutsche Rote Kreuz ist nach eigenen Angaben die älteste der mittlerweile weltweit über 180 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften der Welt. In Februar 1863 wurde das internationale Rote Kreuz in Genf gegründet. Im November des gleichen Jahres entstand die Vorgängerorganisation des DRK - der "Württembergische Sanitätsverein".
Das DRK hat heute nach eigenen Angaben rund 3,5 Millionen Mitglieder. Über 400.000 Menschen engagieren sich freiwillig in der Organisation.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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