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Die Polizei hat nach wie vor keine konkrete Spur zu den Tunnel-Gangstern von Berlin-Steglitz. Und auch für die Volksbank-Mitarbeiter bedeutet der Fall noch viel Arbeit. Die Diebe haben kartonweise unsortierte Beute zurückgelassen.
Fast vier Wochen ist es her, dass Schließfächer der Bank nach einem Tunnel-Coup aufgebrochen wurden. Der Fall beschäftigt die Polizei weiterhin, ein konkrete Spur zu den Einbrechern gibt es nach wie vor nicht. Viel Arbeit auch für Volksbank-Mitarbeiter. Es werde mehrere Monate dauern, bis die zurückgelassenen Wertsachen den Eigentümern übergeben sind, hieß es Freitag.
Mittlerweile gebe es aber nur noch 24 geschädigte Kunden, die sich bisher nicht gemeldet haben und auch telefonisch nicht erreichbar waren, so Volksbank-Sprecherin Nancy Mönch. Diese Kunden würden nun erneut per Einschreiben um eine Kontaktaufnahme gebeten. Viele Wertsachen aus den aufgebrochenen Schließfächern - darunter Schmuck, Münzen und auch ganze Geldbündel - hatten die Täter im Tresorraum und im Tunnel zurückgelassen.
Noch keine Spur zu den Tätern
Die Einbrecher hatten von einer Tiefgarage in Berlin-Steglitz einen 45 Meter langen Gang gegraben, der in den Tresorraum einer Volksbankfiliale führte. Dort brachen sie in der Nacht zum 14. Januar 309 Schließfächer auf. Davon waren 294 vermietet, laut Polizei eine ungewöhnlich hohe Quote. Denn nur rund die Hälfte der 1.600 Fächer im Tresorraum waren belegt.
Nach Angaben von Mönch haben die Hälfte der 600 Bankkunden, deren Schließfächer nicht aufgebrochen wurden, inzwischen ihre deponierten Wertsachen überprüft. Zwei Mitarbeiter kümmerten sich darum, dass 40 bis 50 Kunden am Tag Zutritt zum Tresorraum erhalten. Verluste oder Schäden wurden laut Volksbank bislang nicht gemeldet.
Bei der Polizei sind bisher 380 Hinweise aus der Bevölkerung zu dem spektakulären Tunnel-Coup eingegangen. Eine konkrete Spur zu den Tätern fehle aber weiterhin, so eine Sprecherin.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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