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Protestaktion gegen die CO2-Verpressung (dpa-Archivbild)

Gegen die Vattenfall-Pläne gibt es in Brandenburg starken Widerstand.

Energie/Umwelt

Erste unterirdische CO2-Erkundung genehmigt

In Brandenburg wurde dem Energieerzeuger Vattenfall Europe die erste Erkundung zur unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid in der Region Birkholz-Beeskow (Oder-Spree) genehmigt.

Nach Angaben des Landesamtes für Bergbau vom Montag ist dem Unternehmen die Erlaubnis für seismische Messungen und Bohrungen erteilt worden. Nun müsse Vattenfall einen Betriebsplan für das Erkundungsverfahren aufstellen und einreichen.

Wie es weiter hieß, wird die Bearbeitung des zweiten Antrages für den Standort Neutrebbin (Märkisch-Oderland) voraussichtlich bis Anfang nächsten Jahres dauern.

In beiden für die CO2-Verpressung vorgesehenen Standorten gibt es starke Widerstände der Bevölkerung gegen die Pläne. Das klimaschädliche Treibhausgas soll durch das sogenannte CCS-Verfahren bei der Kohleverbrennung aus dem Rauchgas abgetrennt, zum Speicherstandort transportiert und dort unterirdisch eingelagert werden.

Stand vom 26.10.2009

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 26.10.2009 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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