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IFA 2011 Berlin Halle mit Besuchern (Bild: Dieter Freiberg, rbb)

Messen

IFA weiterhin Publikumsmagnet

Einen Tag vor Ende der diesjährigen IFA strömten erneut tausende Besucher in die Messehallen unter dem Funkturm. Die Veranstalter können in diesem auf ein kräftiges Besucherplus hoffen.

Bereits zur Halbzeit der IFA hatte die Elektronik-Branche ein positives Zwischenfazit gezogen. "Wir haben einen hervorragenden Start gehabt", sagte Hans-Joachim Kamp, der Vizepräsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI), am Sonntag. Die Messe verbuche bislang gestiegene Zahlen sowohl von Fachpublikum als auch von Privatbesuchern.

Die Veranstalter erwarten bis zum letzten Messetag am Mittwoch mehr als 220.000 Besucher. In den Hallen am Berliner Funkturm zeigen mehr als 1400 Aussteller ihre Neuheiten aus der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Hausgeräte.

Auf der weltgrößten Elektronik-Messe deckt sich der Handel für das Weihnachtsgeschäft ein. Im vergangenen Jahr hatten Aussteller und Händler dort nach Schätzung der Messe Geschäftsabschlüsse mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Milliarden Euro vereinbart.

Wikileaks-Gründer Assange spricht auf der IFA

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat auf der IFA seinen Schritt verteidigt, einst ungefilterte Nachrichten der
US-Botschaften verteilt zu haben. "Damals hatten Task-Forces von Pentagon und CIA die Vernichtung des Materials angestrebt", sagte Assange am Dienstag auf der Medienwoche in Berlin.

"Wären wir das Risiko nicht eingegangen, hätte es möglicherweise gar keine Veröffentlichungen gegeben." Dass ein Reporter des britischen "Guardians" und "jemand aus Berlin" das Passwort für die verschlüsselten Dateien veröffentlicht hatten, sei zwar bedauerlich. Das bedeute aber nicht, dass der "Guardian" grundsätzlich schlecht arbeite, sagte Assange.

Wikileaks war in den letzten Tagen in die Kritik geraten, weil ein Passwort für einen verschlossenen Server veröffentlicht wurde, in dem sich unredigierte Kopien von US-Botschaftsdepechen lagen, die veröffentlicht wurden.

Dadurch sei es nun möglich, etwaige Informanten zu enttarnen und zu verfolgen, hieß es aus US-Kreisen.

Stand vom 06.09.2011

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 06.09.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Mehr Infos

Plasma-Bildschirme mit einer 3D-Brille betrachtet (Quelle: dpa; Montage 'IFA 2011': rbb)

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