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Nach zehn Tagen ist am Sonntagabend in Berlin die Internationale Grüne Woche zu Ende gegangen.
Die Veranstalter zählten insgesamt mehr als 420.000 Besucher auf der weltgrößten Schau der Agrar- und Ernährungswirtschaft, darunter über 100.000 Fachbesucher. Das ist Rekord, im vergangenen Jahr hatten 415.000 Menschen die Messe besucht.
Über 1600 Aussteller aus knapp 60 Ländern präsentierten auf der Messe ihre Produkte. Die Pro-Kopf-Ausgaben der Gäste lagen nach Veranstalterangaben mit 109 Euro auf dem Niveau des Vorjahres (110 Euro). Sie bescherten den Ausstellern Umsätze von rund 47 Millionen Euro.
Bauernpräsident Gerd Sonnleitner zeigte sich zum Abschluss sehr zufrieden mit der Messe. Die Attraktivität der Grünen Woche sei ungebrochen. Sie öffne vielen Ausstellern die Wege zu Agrarmärkten, für den Bauernverband sei aber auch der Dialog mit dem Verbraucher sehr wichtig.
Auch Messesprecher Wolfgang Rogall zog ein positives Fazit: "Von Krise keine Spur", sagte er.
Zu den politischen Themen zählten in diesem Jahr der Antibiotikaeinsatz in Mastbetrieben, der Tierschutz und die weltweite Ernährungssituation. Rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt sowie die Spitzen der Land- und Ernährungswirtschaft hatten sich am Rande der Grünen Woche in Berlin zum agrarpolitischen Dialog getroffen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_01/Bilanz.html