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Die rot-rote Regierung in Brandenburg hält die Braunkohleverstromung auch in den kommenden Jahrzehnten für unverzichtbar.
Das geht aus dem Entwurf zur Energiestrategie des Landes bis 2030 hervor, der dem rbb vorliegt. Demnach sollen in Jänschwalde-Nord und Welzow-Süd (beides Spree-Neiße) wie geplant neue Tagebaue entstehen, um die langfristige Versorgung der Kraftwerke in Jänschwalde und Schwarze Pumpe mit Braunkohle sicherzustellen.
Die Koalition will zudem trotz der Absage Vattenfalls, in absehbarer Zeit ein Kraftwerk zur Abtrennung und Speicherung von klimaschädlichem CO2 zu bauen, an der CCS-Technologie festhalten. Grund ist Druck von Seiten der Europäischen Kommission, Strom künftig kohlendioxidarm mit diesem Verfahren zu erzeugen. Das gilt inzwischen auch für Erdgaskraftwerke, die immer wieder als Alternativen zum Braunkohlestrom angeführt werden.
Das Papier kommt zum Schluss, dass Deutschland insgesamt nur mit der Braunkohle ein Industrieland bleiben kann.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2012_01/brandenburger_landesregierung.html